Tool 10 — Gratis, keine Anmeldung

Was der Deal dir wirklich zahlt.

Vorschuss, verrechenbare Kosten, Rev-Share vor und nach dem Recoup. Trag das Term Sheet ein, sieh, was bei fünf Ausgängen auf dem Studiokonto landet, und vergleich es damit, es selbst zu machen.

Das Term Sheet

Geht an dich. Wird aus dem Publisher-Anteil am Nettoumsatz abverdient.
1.00×
Manche Deals recoupen mit 1,2×. Das sind Zinsen mit freundlicherem Namen.
20%
60%
30%
Steckt nicht in der Rechnung. Sie entscheidet, wie lange die Aufteilung oben für dich gilt.

Kosten, die der Publisher vorstreckt

Verrechenbare Kosten landen zusammen mit dem Vorschuss in dem Pool, den du abträgst, bevor der Split besser wird.

Die ehrliche Zahl, nicht die, bei der du alles gratis über Social Media machst.

Gestaffelter Rev-Share (optional)

Nach dem Recoup steigt der Entwickler-Anteil, sobald der kumulierte Nettoumsatz eine Schwelle reißt.

Nettoumsatz über (USD)Entwickler-Anteil (%)

Umsatzszenarien

Brutto-Lifetime-Umsatz im Store, vor dem Plattform-Anteil. Alle fünf sind editierbar.

Die Ergebnisse

Szenario Brutto Plattform Netto Recoup-Pool Abverdient An Publisher An Entwickler Dev eff. % Selfpublishing Differenz

Entwickler-Anteil am Netto Publisher-Anteil am Netto Vorschuss und Publisher-Kosten stecken nicht in den Balken, sondern in der Tabelle.

Wie es rechnet, und wo es lügt

  1. Nettoumsatz = Brutto − Plattform-Anteil.
  2. Recoup-Pool = (Vorschuss + verrechenbare Kosten) × Recoup-Multiplikator.
  3. Bis der Pool abgetragen ist, bekommst du den Anteil vor Recoup vom Netto, und was beim Publisher übrig bleibt, tilgt den Pool. Der nötige Nettoumsatz ist also Pool ÷ (1 − dein Anteil vor Recoup).
  4. Danach bekommst du den Anteil nach Recoup, angehoben um die Stufen, die du eingetragen hast.
  5. Beim Entwickler landet: Vorschuss + dein Umsatzanteil. Beim Publisher: sein Anteil am Netto − der Vorschuss − jede Kostenposition, die er bezahlt hat, verrechenbar oder nicht.
  6. Die Monate bis zum Recoup nehmen an, dass 40% des Lifetime-Bruttos in den ersten drei Monaten kommen und der Rest um etwa 10% pro Monat abfällt.
  7. Selfpublishing = das ganze Netto minus das Marketing, das du selbst bezahlt hättest. Das Cashflow-Problem, keinen Vorschuss zu haben, steckt da nicht drin — und genau deswegen unterschreiben die meisten.

Das ist Rechnen, keine Beratung. Echte Term Sheets verstecken das Geld in Cross-Collateralisation, Sequel- und Plattformrechten, Freigabe-Hürden, Laufzeit und der Frage, was als „verrechenbare Kosten“ zählt. Davon steht hier nichts. Hol dir einen Anwalt, der schon mal einen Games-Deal gelesen hat, und nutz das hier, um über Zahlen zu streiten.